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Seniorenbund Koglhof

Senioren- und Pensionistenverein

Koglhofer Seniorenreise nach Bayern: Auf königlichen Spuren, TV-Schauplätzen und Kult-Eis

Um 5:30 Uhr früh – einer Uhrzeit, zu der normale Menschen normalerweise erst umdrehen – hieß es für 46 rüstige Koglhofer Seniorinnen und Senioren am 10. August: Ab in den Bus und Richtung Bayern! Ob die Augen schon voll da waren, sei dahingestellt, aber das erste Frühstück in Rottenmann brachte den Kreislauf verlässlich auf Touren.

Über den Grenzübergang Salzburg ging es direkt an den Chiemsee. Dort wurde das Schiff geentert, um Schloss Herrenchiemsee zu bewundern (Ludwig II. hätte seine Freude an dieser reisefreudigen Truppe gehabt). Nach einer Stärkung und einer weiteren Schifffahrt zur Fraueninsel legte der Tross in Prien an und bezog im Anschluss beim „Schneiderwirt“ in Nußdorf am Inn das Hauptquartier für die nächsten Tage.

Königlich, kriminell und kulinarisch

Am nächsten Tag ging es hoch hinaus: Mit der Zahnradbahn ratterte die Gruppe gemütlich auf den 1724 Meter hohen Wendelstein. Einige besonders wagemutige Gipfelstürmer ließen es sich zudem nicht nehmen, die letzten Meter zum 1838 Meter hohen Hauptgipfel zu Fuß zu erklimmen. Oben angekommen, wurden sie mit einem atemberaubenden Panorama belohnt, das vom Chiemsee über unzählige deutsche und österreichische Gipfel bis nach München reichte.

Nach der Talfahrt wurde es TV-verdächtig: In Rosenheim ging es schnurstracks zum Eingang des Kommissariats der „Rosenheim Cops“. Der perfekte Spot für ein Gruppenfoto – man wartete fast darauf, dass Korbinian Hofer um die Ecke biegt. Nach einer Stärkung folgte die Kür: Ein Stadtbummel und ein absolutes Highlight – das angeblich beste Eis in ganz Deutschland. Es wurde getestet, für exzellent befunden und für einen Preis gekauft, bei dem man zu Hause Schnappatmung bekommt.

Von Rathaus bis BMW-Glanz

Der nächste Tag führte direkt in die bayerische Landeshauptstadt München. Nach einem Altstadt-Rundgang (Marienplatz, Fußgängerzone, Viktualienmarkt) stand das absolute Pflichtprogramm auf dem Plan: Um punkt 12:00 Uhr zog das Glockenspiel im Neuen Rathaus alle Blicke auf sich.

Nach einer Stadtrundfahrt zum Olympiagelände und einem Stärkungs-Mittagessen staunten alle in der BMW-Weltüber PS-Boliden, Oldtimer und Zukunftskarossen. Ein kurzer Fotostopp am prunkvollen Schloss Nymphenburg rundete das Kulturprogramm ab, ehe es zurück nach Nußdorf ging. Dort wartete nicht nur ein deftiges Abendessen, sondern ein zünftiger Heimatabend im Gastgarten mit handgemachter Musik, die für beste Stimmung sorgte.

Beim „Bullen von Tölz“ und um den Tegernsee

Unter der Führung von Gerhard, der seinen Job mit Bravour meisterte, ging es nach Bad Tölz. Hier wandelte die Gruppe auf den Spuren des legendären „Bullen von Tölz“. Der obligatorische Foto-Stopp am Kommissariat durfte natürlich nicht fehlen.

Danach lockte der Tegernsee zum Mittagessen, gefolgt von einem kurzen, besinnlichen Kulturstopp in der ehemaligen Klosterkirche. Die landschaftlich spektakuläre Heimfahrt führte über den Schliersee, Bayrischzell, die Sudelfeld- und Tazelwurmstraße sowie Oberaudorf und Erl zurück ins Quartier.

Abschied mit Wehmut und Festungs-Feeling

Am letzten Tag hieß es schweren Herzens Abschied nehmen. Auf dem Rückweg stand noch Kufstein auf dem Programm. Mit dem Schrägaufzug ging es hinauf zur imposanten Festung – vom Heimatmuseum bis zur (etwas schaurigen) Folterkammer gab es einiges zu bestaunen.

Die anschließende Busreise führte vorbei an Ellmau, Fieberbrunn, Saalfelden und Zell am See Richtung Heimat. Nach einer kurzen, durch das Mittagessen im Ennstal bedingten Verzögerung setzte die Gruppe ihre Fahrt fort. Über Schladming, St. Michael, Leoben und den Schanz-Sattel kehrten die Seniorinnen und Senioren schließlich glücklich nach Koglhof zurück.

Fazit der fünf Tage: Das Resümee von allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern fiel einstimmig aus – es war ein rundum gelungenes, beeindruckendes Erlebnis.

Obmann Hermann Zaunschirm und Busfahrer Ernst Fasching sprachen ein großes Dankeschön für die vorbildliche Disziplin, Pünktlichkeit und Bombenlaune aus (besonderer Dank galt dabei auch Hermi Sallegger und Robert Finkfür die tatkräftige Mithilfe).



Eine Gruppe älterer Menschen posiert für ein Foto vor einem Gebäude mit Bogenfenstern und Ziegelwänden.
Ein traditionelles europäisches Haus mit einem hölzernen Balkon, der mit roten Blumen und Hirschgeweihen geschmückt ist, einem Schaufenster, das verschiedene Gegenstände präsentiert, und einer Holztür mit einem Metalltor.
Eine Gruppe älterer Menschen sitzt draußen an einem Tisch, isst Eis und plaudert. Auf dem Tisch steht ein Teller mit einem roten Becher und einer Zeitschrift. Sie sitzen unter einem großen Schirm.
Ein belebter Stadtplatz mit einer großen gotischen Kathedrale im Hintergrund und einem modernen Gebäude mit dem Namen Ludwig Beck. Menschen gehen herum, einige tragen Taschen.+21