Fünf Tage im Zillertal
Kaiserwetter, Eindrücke und Begegnungen auf der Reise der Koglhofer Senioren
Bei strahlendem Himmel begleitete das perfekte Reisewetter die 47 Teilnehmer des diesjährigen 5-Tagesausflugs. Die Fahrt führte über Bruck, Liezen, Schladming, Bischofshofen nach Zell am See, weiter durch Mittersill, über den Pass Thurn (1274 m) hinein in das Herz der Alpen, vorbei an Kitzbühel und über die mautpflichtige Straße zum Kitzbüheler Horn. Dort erwarteten uns Mittagessen und Aufenthalt im Alpenhaus (1670 m) – mit der Möglichkeit, eine Wanderung zum Gipfel zu unternehmen. Weiter ging es durch das Brixental und das Inntal nach Kaltenbach im Zillertal zum „Kräuterhotel Hochzillertal“, wo wir herzlich empfangen wurden.
Am zweiten Tag begleitete der Seniorchef Josef vom Kräuterhotel als Reiseleiter die Koglhofer:innen auf ihrer Reise durchs Zillertal, durch das Tuxertal bis Hintertux. Nach einer kurzen Pause führte der Weg ins Zamser Tal zum Schlegeisspeicher (1782 m), dort ein Spaziergang über die Staumauer. Rückfahrt nach Mayrhofen und Mittagspause, gefolgt von freier Zeit, den Ort näher zu erkunden.
Tag drei – der Höhepunkte-Tag mit Blick in die Ewigkeit – stand ganz im Zeichen der Zillertaler Höhenstraße. Da unser Bus diese Strecke nicht befahren konnte, holten wir zwei kleinere Busse ins Boot, die uns sicher zu den spektakulärsten Aussichtspunkten der Alpen brachten. Am Melchboden erreichten wir 2020 m, wo sich uns ein Panorama eröffnete, das alle Bedenken der Anreise in Luft auflösen ließ. Ein echter Glanzpunkt war das Mittagessen im Zellbergstüberl, herzlich begrüßt von Gerhard Spitaler, dem Hausherrn des Zellbergstüberls. Gerhard Spitaler, bekannt als Chef der „Zellberg Buam“, betreibt zudem gemeinsam mit seinem Sohn Georg die Gruppe Die „Fetzig’n aus dem Zillertal“, das Stüberl sowie eine Landwirtschaft. Nach der Pause im Zellbergstüberl kehrten wir nach Kaltenbach ins Hotel zurück, wo Bürgermeister Klaus Gasteiger einen Einblick in die Chronik der Gemeinde gab, und über die heutige Situation berichtete – gefolgt von Kuchen und Kaffee.
Vierter Tag: Ausflug nach Hinterriss zum Großen Ahornboden-Eng Alm (1200 m) im Naturpark Karwendel. Die Fahrt führte über Wiesing, am Achensee vorbei, nach Achenkirch, vorbei am Sylvenstein-Stausee und durch das Rißtal über die mautpflichtige Straße in die Eng zum Großen Ahornboden. Dort gab es die Möglichkeit für eine kurze Wanderung bis zum Talschluss oder alternativ bis zur Eng Alm. Nach der Mittagspause Rückfahrt zum Achensee. In Pertisau stand ein Aufenthalt auf dem Programm, danach Rückkehr ins Hotel.
Am fünften Tag neigte sich der Aufenthalt im wunderschönen Zillertal bedauerlicherweise dem Ende zu, und wir mussten schweren Herzens Abschied von den beeindruckenden Eindrücken dieser Reise nehmen.
Wir möchten uns herzlich beim gesamten Hotelpersonal für die freundliche und fürsorgliche Bedienung während unserer fünf Tage Aufenthalt bedanken. Euer Engagement und eure Gastfreundschaft haben unseren Aufenthalt zu etwas ganz Besonderem gemacht.
Diese wunderbaren Tage bleiben den Seniorinnen und Senioren von Koglhof sicher lange in Erinnerung und laden zu vielen schönen Gesprächen über die Erlebnisse und Eindrücke aus dem Zillertal ein. Danach folgte die Heimreise über Hollenzen bei Mayrhofen zur Erlebnis Sennerei Zillertal, wo wir mit Audiogeräten durch die Schau-Sennerei führten und Genuss-Löffel der Joghurtvielfalt probieren konnten; anschließend besuchten wir den Schau-Bauernhof. Die Rückfahrt führte über den Gerlospass (1507 m) nach Krimml, Mittersill, Zell am See, Bischofshofen, Radstadt, Liezen und Bruck zurück nach Koglhof.
Obmann Hermann Zaunschirm und Busfahrer Ernst Fasching bedankten sich herzlich bei allen, insbesondere bei Hermi und Herbert Sallegger für die Mithilfe, sowie bei den Reiseteilnehmerinnen und -teilnehmern für Disziplin, Pünktlichkeit und gute Laune. An dieser Stelle bedanken sich auch die Reisenden bei Obmann Hermann Zaunschirm und seinem Team sowie bei Ernst Fasching für die vorzügliche Organisation.